Pornosucht: Wenn das Vergnügen zum Zwang wird und wie man es bekämpft

Wie Pornographie sucht leute kaputt macht

Es gibt eine unbestreitbare Wahrheit im Universum und das ist das jeder Mann schon einmal einen Porno gesehen hat, naja , zumindest 99,9 % der Männer. Zwar ist es immer noch ein etwas mit einem Tabu belegtes Thema, aber das bessert sich mit der Zeit. Natürlich schauen auch Frauen pornographisches Material, doch Männer werden deutlich mehr sexuelle durch visuelle Darstellungen erregt und sind deshalb die Hauptkonsumenten. Pornos sind auch nichts allgemein schlechtes oder verwerfliches. Dennoch kann es bei einem übermäßigen Porno Konsum zu einer [easyazon_link identifier=“B00T6Z65MW“ locale=“DE“ tag=“deralphamann-21″]Pornosucht[/easyazon_link] kommen, die einen dramatischen Effekt auf das Leben der Betroffenen hat.

Kann man Pornosucht heilen?

Das Gute ist, dass Pornographie Sucht, wie auch jede andere Sucht behandelt und geheilt werden kann. So gesehen ist es nichts anderes als mit dem Rauchen aufzuhören. Es ist eine Gewohnheit, die man versucht loszuwerden, weil sie dem Leben mehr schadet als zu nützen. Für manche wird es leicht, aber für die meisten absehbar schwer. Wie auch beim Rauchen ist kaum möglich den Konsum nur langsam abzubauen, sondern man muss direkt aufs ganze gehen. Pornos sind einfach im Internet zu leicht und zu schnell abrufbar. So wird aus dem nur kurz einen Porno schauen direkt eine ganze Stunde.

[easyazon_link identifier=“3866992599″ locale=“DE“ tag=“deralphamann-21″]Der erste Schritt zur Besserung[/easyazon_link] ist das Eingestehen, dass man süchtig nach Pornos ist und die Motivation etwas dagegen zu tun.

Wodurch weiß ich das ich pornosüchtig bin?

Keine Sorge, wenn man sich fragt ob man Pornosucht hat, hat man wahrscheinlich keine. Die Anzeichen sind normal sehr offensichtlich, sobald man seine Augen dafür öffnet. Oft sind Pornosüchtige sogar in einer Beziehung und haben eigentlich ein ausreichendes Sexleben.

Allgemein würde man Pornosucht damit beschreiben, dass der Betroffene die Kontrolle verliert und seinem Drang permanent nachgehen muss. Selbst kleine Dinge wie ein Bild von eine nur halbnackten Frau verleiten ihn zum Denken an Pornos und führen schließlich zu wiederholten Konsum davon. Oft verliert man dadurch sogar die Anziehung zu realen Frauen. Pornos sind auf Knopfdruck super schnell erhältlich und man umgeht damit die Gefahr von seiner Partnerin oder allgemein einer Frau zurück gewiesen zu werden.

Ein Anzeichen für ein Fortschreiten der pornographischen Sucht ist das immer weniger werdende Sexleben zwischen den Partnern. Du fängst an deinen Partner nicht mehr attraktiv zu finden, weil du nur noch durch die Bilder im Internet erregt wirst. Zudem nimmt die Objektifizierung des andern Geschlechtes stark zu. Das merkt man daran, dass man Frauen nur noch als Mittel zu Zweck Sex sieht. Ein weiteres Zeichen für diese Objektifizierung ist, dass man seiner Partnerin immer weniger in die Augen schauen kann.

Die Betroffenen sitzen oft stundenlang vor dem Computer und befriedigen so ihre Triebe. Ein Anzeichen von übermäßigen Pornokonsum ist das Sinken der Hemmschwelle, so braucht man oft immer exotischere oder extremere sexuelle Darstellungen, da man immer mehr Abstumpft. Außerdem ist es nicht selten, dass ein Depression mit der Pornosucht einher geht, denn wer ist schon stolz darauf stundenlang Pornos zu konsumieren und die Verbindung zur eigene Partnerin zu verlieren?

depression und pornosucht bekämpfen

Warum man Pornosucht bekämpfen muss!

Pornosucht kann das Leben der Betroffenen zerstören. Damit will ich aber nicht sagen, dass der normale Mann keine Pornos schauen sollte oder sie grundsätzlich schlecht sind. Masturbation fühlt sich eben gut an und manchmal muss man es eben machen um alles aufgestaute zu entleeren. Damit ist nicht nur Samenflüssigkeit gemeint, denn Masturbation ist auch ein guter Stress Auslass. Zudem haben Studien gezeigt, dass Masturbation sowie Sex das Risiko für Prostatakrebs senken.

Doch Pornosucht kann das Leben der Betroffenen zerstören. Es ist einfach zu leicht. Es geht schnell anonym und wann immer man will. Nicht mal Geld muss man unbedingt dafür bezahlen und es lässt uns gut fühlen. So rutscht man leicht ab und will mehr und mehr. Doch schließlich merkt man, dass man unglaubliche Mengen an Zeit damit verschwendet Pornos anzusehen. Das Privatleben leidet, da man weniger Zeit für seine geliebten und Freunde hat. Auch während der Arbeit ist es unmöglich nichts anzuschauen. Wird man dabei erwischt kann das einen unter anderem den Job kosten.

Die Beziehung wird immer unerfüllter. Man verliert das Interesse an der Partnerin und sucht seine sexuelle Befriedigung mehr und mehr im Internet. Schließlich führt das zu Streit und zum Schluss der Beziehung. Ohne die Frau an seiner Seite, flieht man noch mehr in sein online Sexleben. Diese dauerhafte sexuelle Reizüberflutung sorgt für enorme Abstumpfung. Irgendwann findet man normale Frauen und normalen Sex einfach nicht mehr erregend.

Schließlich kann es zu erektiler Dysfunktion kommen. Einmal aufgrund der fehlenden sexuellen Anziehung zu realen Vertretern des andern Geschlechts, aber auch aus Angst. Man Fragt sieht sich mit den unrealistischen Vorstellungen aus pornographischem Material konfrontiert, wo die Männer immer können und die Frauen immer wollen. Man befürchtet diesem Bild nicht gerecht zu werden und diese Vermutung bestätigt sich dann auch. Schlussendlich will man nicht mehr mit potentieller Zurückweisung umgehen und taucht immer tiefer ein.

Bei extremen Fällen fließen Pornos und Realität für die Betroffenen zusammen. Es ist gar nicht mehr möglich das andere Geschlecht als etwas anders als ein Mittel für Sex zu zählen. Sie werden im Kopf vollkommen objektifiziert. Schlussendlich kann es in extremen Fällen sogar dazu führen, dass sie ihr verlangen in der Realität ausüben.

Leider erkennen die meisten Leute ihren abrutschen in die Pornosucht viel zu spät. In den frühen Stadien, wenn man noch Kontrolle darüber hat ist es leicht den Konsum zurückzufahren, doch später wird es umso härter. Die meisten Betroffenen suchen erste Hilfe, wenn ihre Sexualität zum Erliegen gekommen ist oder sie anfangen über bedenkliche Wünsche nachzusinnen.

porno sucht. Gefangen vor dem Computer

Pornosucht was tun? Tipps und Tricks für Wege aus der Pornosucht.

Therapie der Pornografiesucht:

Bei einer extremen Sucht ist es das Beste sich sofort Hilfe zu suchen und sich in Therapie zu begeben. Wie bei jeder Sucht ist es bei einem starken Ausmaß fast nicht möglich ohne fremde Hilfe den Sprung zurück in ein normales Leben zu finden.

Freunde und Familie helfen beim Pornosucht loswerden:

Es ist besonders wichtig Personen die einem Nahestehen auf sein Problem aufmerksam zu machen, auch wenn man aufgrund der Intimität des Problems oft bedenken hat. Diese können einem Helfen und zusätzlich ein Auge auf einen haben.

Online Hilfe gegen Pornographie:

Es gibt zudem auch zahlreiche Programme im Internet zu kaufen, die schon vielen Menschen geholfen haben. Klar will ich aber machen, dass es auch zu 100% ohne geht und diese Produkte nicht alles für einen machen. Sie geben einem auf dem Wege nur nützlich Tipps, Techniken und Unterstützung. Empfehlenswert ist die [easyazon_link identifier=“B00T6Z65MW“ locale=“DE“ tag=“deralphamann-21″]Lavario Mehtode[/easyazon_link].

Pornosucht bekämpfen und sein Leben neu Organisieren:

Da man vorher einen Großteil des Tages mit dem Ansehen von Pornos verbracht hat, ist es wichtig diese nun verfügbare Zeit zu nutzen. Langeweile oder freie Zeit lässt einen leicht wieder in alte Gewohnheiten zurückfallen. Zwingen Sie sich dazu jeden Tag etwas zu unternehmen. Am besten etwas außerhalb von ihrem Zuhause, wo sie privat und unbeobachtet sind. Sozialisieren ist wichtig um von dem denke der Frau als Sexobjekt loszukommen. Dabei hilft es sich weibliche Freunde oder Bekannte zu machen mit denen man anfängt tiefere Beziehungen ohne sexuelle Ebene aufzubauen.

Pornografiesucht durch Internetsperren eindämmen:

Ein Punkt warum man so leicht darin zurückfällt Pornos zu sehen ist, dass sie inzwischen so leicht erhältlich ist. Früher musste man sich in einschlägigen Geschäften Videokassetten kaufen heute gibt es das in unzähliger Ausführung, umsonst und auf Knopfdruck. Finden Sie heraus wie man Seiten mit pornographischen Inhalten sperren kann und das am besten mit Passwort. Das Passwort sollte dann von jemand anderes Festgelegt werden, sodass keine Möglichkeit zur Entfernung besteht

Ein starker Grund als Weg aus der Pornosucht:

Was viel Leute dazu bewegt mit einer Sucht aufzuhören ist ein starker Grund. Bei starken Drogen kann dies einfach sein um am Leben zu bleiben. Besonders effektiv ist, wenn der Grund das Wohlbefinden eines anderen Menschen ist, wie z. B. Der eigenen Tochter. Die Pornosucht kann zur Impotenz und zahlreichen psychischen Fehlfunktionen führen. Stellen Sie sich das was ihnen die Pornosucht nehmen kann vor Augen und entscheiden sie das es das nicht wert ist.

Alternativen zur Pornografie finden:

Finden sie alternativen um sich sexuelle auszuleben. Wie gesagt Masturbation, Sex und Pornos sind nicht grundsätzlich schlecht. Bei einer Pornosucht sollten sie zunächst einmal einige Wochen ohne Masturbation zubringen um sich an eine geringere Stimulation zu gewöhnen. Auch danach sollte am besten nicht wieder mit Porno angefangen werden. Die Ideale alternative ist natürlich ein erfülltes Sexleben mit einer oder mehreren Frauen.